Gefiltert nach Tag: Besonders sein

28. Juni 2016

Buchtipp: »Ich« von Philip Waechter – Philosophieren über das Ich und Identität

Bären sind den Menschen, wie wir wissen, nicht ganz unähnlich. Dieser Bär ist schön und toll und legt Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Er mag sein Leben, und sein Herz ist groß. Er teilt auch gerne, gibt aber von seinem Haufen Kaugummi nur einen einzigen ab. Der Bär spürt, dass er etwas ganz besonderes ist, und dennoch gibt es Tage, an denen er sich einfach schrecklich einsam fühlt und sich einen Freund wünscht, der ihm sagt: »Schön, dass du da bist!«

»Ich« (Beltz & Gelberg) von Philip Waechter, geeignet zum Philosophieren mit Kindern ab 5 Jahren.

Wir haben Ideen zur kreativen Auseinandersetzung mit dem Buch entwickelt, die wir Ihnen hier gerne als Download zur Verfügung stellen:

Gemischte Gefühle

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28. Juni 2016

Buchtipp: Philosophieren über Freundschaft mit »Der Besuch« von Antje Damm

Elise ist eine ängstliche, menschenscheue Frau. Sogar vor Bäumen fürchtet sie sich. In ihre Einsamkeit fliegt eines Tages ein Papierflieger, dem schon bald Emil folgt, ein Junge mit Baseballkappe. Er sucht seinen Flieger und aufs Klo muss er auch. Für Elise wird dadurch auf wundersame Weise alles anders, sie liest dem kleinen Emil sogar aus ihren Büchern vor und erlebt, dass ihre kleine Welt auf einmal immer bunter wird.

Kann ich mit jemadem befreundet sein, der anders ist als ich – sehr viel älter zum Beispiel? Was gehört für mich zu einer Freundschaft unbedingt dazu? Solche und ähnliche Fragen lassen sich mit diesem wundervollen, liebevoll gestalteten Buch bewegen. Es eignet sich zum Philosophieren mit Kindern ab etwa 5 Jahren.

Wir haben Ideen zur kreativen Auseinandersetzung mit dem Buch entwickelt, die wir Ihnen hier gerne als Download zur Verfügung stellen:

Wen wünschst du dir zu Besuch?

Ein Festmal für die Freundschaft

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15. September 2015

Buchtipp: Philosophieren über Freundschaft und das Anderssein: »Bist du krank, Rolli-Tom?«

Die Freunde Nulli und Priesemut bekommen in »Bist du krank, Rolli-Tom?« von Matthias Sodtke Besuch von Nullis altem Schulfreund Tom. Die Freude ist riesig und alle sind ganz aufgeregt. Nur bald wird klar: Gemeinsam herumspringen und flinke Haken schlagen wie früher können sie nicht. Tom kann nämlich nach einem Unfall nicht mehr laufen. Sollen sich Nulli und Priesemut nun besonders um ihn kümmern? Braucht er Hilfe, Mitleid oder gar besonderes Krankenessen? Warum ist ausgerechnet ihm dieser Unfall passiert und nicht jemand anderem? Ob er wohl trotzdem genauso viel Spaß hat wie Nulli und Priesemut? Kann er jetzt vielleicht sogar etwas Besonderes, das er vor dem Unfall nicht konnte?

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