Mittwoch, 01.06.2016

Medelby

Hoch oben im Norden Schleswig-Holsteins erwarten uns die Kinder der Grundschule Medelby. Wie im letzten Jahr werden wir zusammen spannende Bücher anschauen und kniffligen Fragen nachgehen.

Elisa Fischer

»GUTE FREUNDSCHAFT KANN ICH FÜHLEN, DAS MUSS ICH NICHT WISSEN. ICH BIN DANN EINFACH GLÜCKLICH.« (Kimlara)

Um nach Medelby zu kommen, müssen wir früh los und uns verfolgt der einzige Regen der Gedankenflieger-Tour. Ganz kurz überqueren wir sogar die dänische Grenze und finden uns in Pattburg wieder, bevor wir auf den Schulhof der charmanten kleinen Grundschule rollen. Hier treffen wir auf zwei verschiedene Lerngruppen, die sich freiwillig für das Philosophieren melden konnten. Zwischen neuen Gesichtern aus den Klassenstufen 1-3 treffen wir auch auf altgekannte aus dem Vorjahr. Wir sprechen unter anderem mit:

Melf, Tillmann, Marie, Kjell, Bo, Moritz, Frieda, Amelie, Luis, Lenni und Elian.

»ZUM PHILOSOPHIEREN BRAUCHE ICH EINEN LEEREN KOPF UND NEUE IDEEN.« (Melissa)

Doch, was braucht man eigentlich, um zu Philosophieren? Die Kinder kommen ins Grübeln und Nachdenken. Um zu denken, brauche man Phantasie, meint Tillmann, und die hätten Kinder viel mehr als Erwachsene. Melf stimmt zu und meint, dass Kinder viel mehr erleben, als Erwachsene. Und wenn der Kopf doch zu Beginn leer ist, dann ergibt sich die Annahme, dass er viel Platz hat, um die Gedanken neu zu ordnen, Ordnung zu schaffen.

»JEDER HAT PHANTASIE. DAS HÄNGT DAVON AB, WIE VIEL MAN ERLEBT UND WIE VIEL VORSTELLUNGSKRAFT MAN HAT.« (Trijan)

Wir verlassen die Grundschule bei bestem Sommerwetter und sagen Tschüss Medelby! Deine Kinder haben uns wieder mal gezeigt, dass wir die Reise zu dir immer wieder gern auf uns nehmen, denn hier erleben wir konzentriertes Philosophieren.

Unsere nächsten Termine

Im Herbst 2015 reist das Philomobil nach Mecklenburg-Vorpommern.