Gefiltert nach Tag: Grundschulangebot

12. November 2019

Gedankenflüge in Frankfurt am Main: Vom 12. bis 14. November mit Ina Schmidt

In den folgenden Tagen fliegen die Gedankenflieger im Literaturhaus Frankfurt: Vom 12. bis 14. November macht sich Ina Schmidt mit insgesamt 6 Grundschulklassen ganz eigene Gedanken zum Thema »Wann bin ich frei?«.

Ausgangspunkt der Gedanken ist eine sorgfältig ausgesuchte Bilderbuchgeschichte, die viele Fragen offen lässt – denn Fragen bringen uns beim Philosophieren oft weiter als Antworten. Zum Fragen braucht man jedoch immer ein Gegenüber, darum philosophieren wir so gerne gemeinsam. Und oft entdecken wir dabei ganz neue Seiten an uns und unseren Mitdenkern, denn manch ein Gedanke kommt zum ersten Mal ans Licht.

Interesse am Philosophieren mit Kindern im Raum Frankfurt? Dann gerne Kontakt aufnehmen mit Benno Hennig von Lange unter Literaturhaus Frankfurt, vonlange@literaturhaus-frankfurt.de

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28. Oktober 2019

Am 29.10.: Gedankenflüge im Literaturhaus und in der Grundschule Beim Pachthof

Gleich an zwei Veranstaltungsorten wollen wir morgen die Gedanken zum Fliegen bringen: Jörg Bernardy philosophiert mit zwei Schulklassen im Literaturhaus und Anne Jaspersen freut sich auf die Gedanken einer vierten Klasse in der Partnerschule „Beim Pachthof“, eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Kinderjahre.

Wir freuen uns auf Eure Gedanken!

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28. Oktober 2019

»Auf der Terrasse im Wind stehen und den Zopf aufmachen« - Gedanken über Freiheit in Brüel

 

Unser Philomobil hat heute für Gedankenflüge in Brüel gesorgt, wo wir überaus herzlich von der Bibliothekarin Sabine Saalmann in der großen Stadtbibliothek direkt am Markt empfangen wurden. Mit Bilderbüchern zum Thema Freiheit im Gepäck luden Anne Jaspersen und Stefanie Segatz zwei dritte Klassen dazu ein, sich der Frage »Wann sind wir frei?« spielerisch zu nähern und am Ende eine eigene ideale Welt im Gedankenflieger-Magazin zu entwerfen.

Lina stellte dabei fest, dass sie sich besonders frei fühlt, wenn sie ganz alleine ist. Und Vera bemerkte: »Nach dem Wäsche aufhängen stelle ich mich immer auf unserer kleinen Terrasse aus Holz in den Wind. Dann öffne ich meinen Zopf und fühle mich frei.«

Natürlich kann man schon mal ins Stolpern geraten, wenn man gefragt wird, was Alltagsgegenstände wie z.B. ein Lockenwickler mit Freiheit zu tun haben könnten. »Etwas Neues daraus basteln« ist dann eine Antwort, die einen wichtigen Aspekt der Freiheit verstanden hat: Man muss sich trauen, um die Ecke zu denken und offen für Neues zu sein!

 

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20. September 2019

Mastbrook philosophiert über »Freiheit« - und erfindet eine eigene Welt

»Ich kann tanzen !«  Carina

 

Heute rollt das Philomobil zur Grundschule Mastbrook und wir springen gleich wieder hinein in die „große Freiheit“. Dabei geht es heute zunächst um Würmer und Einhörner. Ina Schmidt liest mit der 3a „Ich kann nur Würmer“ (Will Moabbitt) – ein Buch, das künstlerische Freiheit durch witzige Wort-Bild-Scheren demonstriert. Zunächst wird im Selbstversuch der Schülerinnen und Schüler festgestellt: Würmer kann jeder. Eine beeindruckende Würmergalerie ziert nach wenigen Minuten den Raum und vor allem stellen die Kinder fest, dass sie noch viel mehr können. Inliner fahren, zum Beispiel oder malen oder Sprachen beibringen. Ob der Autor Moabbitt wirklich nur Würmer konnte, wie er behauptet? Oder ob er sich freiwillig auf diese begrenzt hat? Fast alle Kinder finden das Buch „komisch“ und manche auch „richtig witzig, weil er nicht malt wovon die Geschichte erzählt“. Und dass man sich durchaus selbstbewusst die Freiheit des „Weniger ist mehr“ zu eigen machen darf.

Im zweiten Teil kommt die 3 b an die Reihe. Gemeinsam mit Isabell Köster nähern sich die Kinder zunächst dem Begriff der Freiheit an, indem sie sich vorstellen, das Wort einem Alien zu erklären, der unsere Welt und unsere Begriffe nicht kennt: „Das Gegenteil von Freiheit ist eingesperrt sein“ beschreibt Fyolla und viele nicken. Und große Freiheitsgefühle empfinden viele „draußen“ oder in unbeschränkter Zeit, zum Beispiel mit den eigenen Haustieren. Überhaupt eine spannende Frage: Wie frei soll es in meiner Welt zugehen? Wer darf darin nicht fehlen? Wie möchte ich Zeit verbringen, was essen? Welcher Lieblingstätigkeit nachgehen? Kurz, wie sieht meine ideale Welt aus? Wir lesen die Geschichte von Papilio und fragen uns, wer dieser Junge eigentlich ist, der so viele Menschen begeistert. Was treibt ihn an, allen seinen Freunden, seine Utopie ans Herz zu legen? Wir sehen: Der seltsame Papilio hat Flügel (wie ein Schmetterling?!) und wartet auf den Wind. Ein bisschen Rückenwind – den können wir alle gebrauchen, oder?

Im Gedankenflieger-Magazin malen die Kinder und basteln Collagen – etliches Fantasiegeflügel tummelt sich auf den Seiten, aber es gibt auch ein Traumhaus mit begießbarem Dachgarten und einen großen, grünen Fußballplatz. Und viel grüne Parks. Ja, draußen, wo einem schon mal der Wind um die Nase weht, da riecht es auch nach Freiheit.

»Wir haben heute unsere eigene Welt erfunden!«  Ege

 

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