Dienstag, 31.05.2016

Alt Duvenstedt

In der Grundschule Alt Duvenstedt dürfen wir heute zum ersten Mal zu Gast sein. Die Kinder der 2. und 3. Klasse haben sicher tolle Gedanken, die sie mit uns teilen wollen. Gemeinsam gehen wir der Frage nach echter Freundschaft auf den Grund.

Elisa Fischer

 

In Alt Duvenstedt erleben wir eine kleine Grundschule, mit einem tollen Pausenhof, den wir gleich für unser Philomobil nutzen können. Wir werden sehr herzlich empfangen und begegnen einer Klasse, die schon vertraut ist mit dem Philosophieren. Hier beginnen wir mit einem Kartenspiel, das begeistert aufgenommen wird. Welche Karten nun an welche passen, da gibt es viel Redebedarf und so viele verschiedene Möglichkeiten! Am Ende war es der rote Faden, der alles zusammen gehalten hat, sagt Amelie. Ohne ihn, hätten die Karten nicht zueinander gepasst.

Wir treffen unter anderem auf: Jannis, Vincent, Karolina, Jasper, Lara, Martin, Mattis und Julius.

»DIE KARTEN PASSEN JETZT ALLE ZUSAMMEN. VORHER WAREN ES EINZELNE, MIT NACHDENKEN HABEN WIR SIE ZUSAMMEN GEFÜGT.« (Lara)

Auch in Alt Duvenstedt sprechen wir über Wilfred und den Elch. Hier diskutieren die Kinder lange darüber, ob der Elch mit Wilfred befreundet ist oder nicht. Vincent sagt zum Schluss, dass es keine richtige Freundschaft ist, wenn der eine bestimmte Dinge nur macht, wenn er dafür etwas bekommt. Darauf kann sich die Klasse einigen. Dass ein Pferd ein Freund sein kann, darüber sind sich Fabian und Julius schnell einig, aber ob es auch ein bester Freund sein kann, das ist schon etwas schwieriger. Was zeichnet einen besten Freund aus? Ist es, die Einladung zum Spielen, die das Pferd nicht aussprechen kann, weshalb es nur ein Freund und kein bester Freund ist?

Die Kinder benennen auch verschiedene eigene Freundschaftsregeln: Nach einem Streit muss man sich wieder vertragen können. Man muss leise sein, wenn der Freund etwas sagt, damit man ihn gut verstehen kann und man muss die Dinge zusammen erleben.

»JEDES KIND DENKT ANDERS.« (Mattis)

Im Gedankenfliegerheft beschäftigen sich die Kinder zum Schluss noch mit dem Freundschaftspflegemittel, dass sie nicht beschreiben, sondern nur malen sollen. Hier wird Karolina klar, dass sie vor allem an gefährlichen Freundschaften interessiert ist, bei denen sie Streiche spielen und verbotene Dinge tun kann, aber normale, keine schlimmen Streiche, wie sie betont.

Alt Duvenstedt, es war schön bei dir und wir kommen gerne wieder!

Unsere nächsten Termine

Im Herbst 2015 reist das Philomobil nach Mecklenburg-Vorpommern.